Colon – Hydro – Therapie

    •    Was bedeutet Colon-Hydro-Therapie? (CHT)
    •    Was bewirkt die CHT?
    •    Wie läuft eine CHT-Behandlung ab?
    •    Wie oft und in welchen Abständen soll die CHT durchgeführt werden?
    •    Was ist mit der Darmflora?
    •    Bei welchen Erkrankungen kann die CHT helfen?
    •    „Die wundersame Leber-u.Gallenblasenreinigung

Was bedeutet Colon-Hydro-Therapie? (CHT)

Colon und Hydro kommen aus dem Griechischen und bedeuten:
Colon= Dickdarm  und Hydro=Wasser wörtlich also Darmspülung mit Wasser.
Schon Hippokrates verordnete Einläufe um den Darm zu reinigen bzw. zu entleeren.
Bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts war das Verordnen von Darmspülungen in jedem guten Krankenhaus ein medizinisches Standardverfahren, unabhängig, an welcher Krankheit der Patient litt. Einige israelische Krankenhäuser behandeln auch heute noch ihre Patienten erst, nachdem sie eine Darmreinigung hatten.
Bei uns geriet die Methode dann für längere Zeit in Vergessenheit, da durch die Errungenschaften der Medizin das Zeitalter der Antibiotika angebrochen war.
Erst als die Weltraumforschung der NASA die CHT für die Astronauten als Methode zur Darmreinigung entwickelte, wurde man wieder auf diese großartige Behandlungsmethode aufmerksam.
Seit Anfang der 80-er Jahre wird sie deshalb immer häufiger in der Medizin v.a. in der Naturheilkunde als Heilmethode zur Behandlung vielfältiger Krankheitsbilder praktiziert.
                                     
Was bewirkt die CHT?

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, die Außenseite unseres Körpers zu waschen und zu pflegen. Jedoch machen sich nur wenige Patienten Gedanken darüber, dass dasselbe für das Innere des Körpers gilt.
Die CHT ist vielleicht eine der wirksamsten Darmreinigungstherapien.
Innerhalb eines kurzen Zeitraums ( zwischen 30 u. 50 Minuten) kann eine CHT große Mengen eingeschlossener u. an den Darmwänden festgesetzte Abfallprodukte beseitigen, die sich  z.T. schon über Jahre dort festgesetzt haben.
Die CHT hat eine wahrhaft erleichternde Wirkung. Während der Behandlung können evtl. kleinere Unpässlichkeiten in Form von leichter Übelkeit, Druckgefühl, Kälte….usw. entstehen, welche durch das Ablösen größerer Mengen toxischer Abfallprodukte von den Darmwänden entstehen können, jedoch macht das kurz darauf folgende Gefühl der Leichtigkeit u. Sauberkeit dieses bald wieder wett.

    •    Reinigung: Die CHT entfernt auf schonende Weise verhärtete und

         verkrustete Abfallstoffe aus den Falten u. Taschen (Haustren) der

         Darmwand.
    •    Ausscheidung: Toxische Stoffwechselendprodukte u. Abfallstoffe

         (z.B. Zelltrümmer) werden über Leber u. Galle in den Darm

         ausgeschieden, in den unteren Darmabschnitten teilweise aber

         wieder in den Körper aufgenommen (v.a. bei Darmträgheit und

         vermehrter Durchlässigkeit der Darmschleimhaut). Diese

         wiederaufgenommenen Schadstoffe werden dann über die Leber

         erneut ausgeschieden. Dies führt über kurz oder lang zu

         pathologischen Leberwerten, da ja immer wieder neue Giftstoffe

         hinzukommen, die „alten“ aber auch noch da sind und die Leber

         dadurch stark überlastet wird. Die CHT entfernt auf recht

         schnelle Art und Weise eine große Menge dieser zirkulierenden

         Abfallstoffe aus dem Organismus.

Wie läuft eine CHT-Behandlung ab?

Eine CHT wird am besten mit leerem Magen durchgeführt.
Der Patient entkleidet sich und zieht sich einen CHT-Mantel an. Danach legt er sich in Seitenlage mit angezogenen Beinen. Ein Kunststoffröhrchen (Einwegmaterial – wie auch das gesamte Schlauchmaterial) wird in den Darmausgang eingeführt u. mittels Kunststoffschläuchen an das CHT-Gerät angeschlossen.
Danach legt er sich entspannt auf den Rücken und es läuft langsam angenehm temperiertes Granderwasser (www.grander.com) mit leichtem Druck (50Millibar)in den Dickdarm.
Über das Behandlungsgerät werden die Wassermenge, der Druck sowie die Wassertemperatur und die Flussgeschwindigkeit reguliert, sodass das Wasser langsam in den Darm sickert und nur langsam ein Druckgefühl entsteht. Ein Manometer zeigt den Behandlungsdruck des zugeführten Wassers an.
Der Wasserdruck wird immer mal wieder für kurze Zeit erhöht, um die Darmausbuchtungen ebenfalls zu erreichen und die dort z.T. jahrzehntealten versteinerten Kotreste, Pilze, Wurmnester, Bakterien u. Viren heraus zu spülen.
Durch die technische Perfektion kommt es zu keinerlei Geruchsbelästigung im Raum. Strengste hygienische Richtlinien werden durch apparative Voraussetzungen erfüllt.

Wie oft und in welchen Abständen soll die CHT durchgeführt werden?

Das ist sehr individuell und richtet sich nach dem Verschlackungsgrad des Darms und der Krankengeschichte.
Ein junger Mensch, der kaum verschlackt ist benötigt ca. 5-8 Darmbäder, im mittleren Lebensalter und schlankem Körperbau 8-15 Behandlungen, ältere Patienten, Übergewichtige oder chronisch Kranke können bis zu 30 oder mehr Behandlungen benötigen.
Wird ernsthaft das Ziel verfolgt, den Dickdarm weitestgehend von seinen Altlasten zu sanieren, wird der Entgiftungsprozess erfahrungsgemäß zahlreiche Behandlungen in Anspruch nehmen.
Häufig kommt es so um die 10.Behandlung zu einer Verschlimmerung der Beschwerden, da nun inzwischen sehr alte u. toxische Abfallprodukte von der Darmschleimhaut gelöst werden.
Dabei gelangen dann immer wieder Toxine in den Blutkreislauf was  zu zeitweiligen Beschwerden führen kann.
Sollte dies der Fall sein, werden Sie noch am selben Tag, spätestens jedoch am nächsten Vormittag einen Termin für eine weitere CHT bekommen und die Beschwerden werden rasch wieder abklingen.

Was ist mit der Darmflora?

Inzwischen ist  auch von  wissenschaftlicher Seite anerkannt, dass es ein „darmassoziiertes Immunsystem“ (in den Darmwänden befindlich) gibt,  dessen Funktion unabdingbar mit einer intakten Darmflora zusammenhängt.
Einige Patienten machen sich Sorgen über den Verlust wohlwollender, probiotischer Darmbakterien infolge einer CHT.
In Wahrheit ist es für die „guten Darmbakterien“ viel einfacher, sich in einer sauberen Umgebung neu zu bevölkern, als in einer mit verfaulten und gegorenen Abfallprodukten verschmutzten. Sobald der Darm richtig gereinigt ist, dauert es weniger als 48Stunden um die physiologische Bakterienpopulation wieder herzustellen. Wenn Sie Ihre Darmfunktion trotzdem unterstützen wollen, dann sprechen Sie mich an. 

 

Bei welchen Erkrankungen kann die CHT helfen?

Wenn wir uns vor Augen halten, dass Untersuchungen bei lediglich 5% der Bevölkerung eine intakte Darmflora zeigen, 95% aber Störungen aufweisen so heißt dies, dass eine CHT bei 95% sehr anzuraten wäre.
Nur eine intakte Darmschleimhaut ist in der Lage, Wasser, Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufzunehmen, zu verarbeiten und dem Organismus zur Aufrechterhaltung sämtlicher Organfunktionen zur
Verfügung zu stellen.
Nur ein gesunder Darm  kann, Gifte abwehren sowie die lebensnotwendigen Vitamine K, Nicotinsäure, Biotin, Folsäure und Vitamin B12 selbst bilden.
Wenn die Ursache einer Erkrankung behandelt werden soll, die durch Verschlackung entstanden ist, stellt die CHT die erste ursachenbezogene therapeutische Maßnahme dar, die den Großteil der heute verbreiteten Krankheiten zu bessern oder zu beseitigen mag.
Die Erscheinungen welche im Laufe einer nicht funktionierenden Verdauungsleistung auftreten, werden medizinisch in verschiedene Krankheitsnamen und  Grade eingeteilt, sind jedoch nichts weiter als Symptome und ein Aufschrei des Organismus, dass dringend etwas verändert werden muss.
 
Die wundersame Leber-und Gallenblasenreinigung

Um die Anzahl der CHT-Behandlungen so gering wie möglich zu halten und natürlich auch, weil es die Behandlung komplett macht, empfehle ich meinen Patienten unbedingt, eine Leberreinigungskur zu machen.
Die Leber ist unser größtes Entgiftungsorgan mit vielfältigen biochemischen Aufgaben. Damit diese voll funktionsfähig ist, was einen ungehinderten Gallefluss voraussetzt, ist diese Reinigung so bedeutend.
Um sich darüber genauer zu informieren, besorgen Sie sich bitte das Büchlein von Andreas Moritz „Die wundersame Leber-u.Gallenblasenreinigung“,
und/oder sprechen Sie mich an.

"Medikamente heilen keine Krankheiten. Sie beruhigen bloß die Stimme des Protests der Natur und reißen die Gefahrensignale ab. Jedes ins System genommene Gift muss verstoffwechselt und vom Körper ausgeschieden werden, auch wenn es gegenwärtig  Symptome lindert. Schmerz kann verschwinden, aber der Patient wird in einer schlechteren Verfassung zurückgelassen, obwohl er sich dessen nicht bewusst ist."                                                                                                                                                                                                                                       Daniel H. Kress M.D.